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Umsetzung

Umsetzung

Es ist sinnvoll, wenn eine nahe Bezugsperson, beispielsweise ein Pflegeelternteil, die Erarbeitung des Lebenskoffers begleitet. Sicher ist, dass die Biografiearbeit einen «langen Atem» braucht. Hilfreich ist es dabei, wenn regelmässige Arbeitstreffen im Wochenablauf integriert. Eine offene, neugierig interessierte und einfühlsame Haltung ist hilfreich für die Kinder und Jugendlichen. Die begleitenden Bezugspersonen sollen vor Beginn der Biografiearbeit die eigenen Gefühle in Bezug auf die Lebenssituation der Pflegekinder und Pflegejugendlichen sowie gegenüber den Herkunftseltern reflektieren. Gefühle von Unverständnis und Wut müssen sie überwinden, um in der Biografiearbeit eine hilfreiche Perspektive einzunehmen. Bei Kindern und Jugendlichen mit schwerwiegenden traumatischen Erfahrungen ist der Einbezug einer Fachperson mit Erfahrung in der Traumaarbeit zu empfehlen.